Alle Beiträge von Horst Weimer

Aufgaben

Aufgaben und Aktivitäten

Die Aufgaben der Bayerischen Gebirgsschützen sind in der Satzung des Bundes der Bayerischen Gebirgsschützenkompanien festgelegt. Den Bayerischen Gebirgsschützekompanien ist es ein Anliegen alpenländische Sitte und wehrhaftes Brauchtum der Ahnen zu erhalten, weiterzugeben und die aus der jahrhundertealten Tradition hervorgegangene Verpflichtung zum Schutze der Heimat wahrzunehmen. Dabei geht es den Gebirgsschützen aber nicht nur um den äußeren Rahmen, was Kleidung und Auftreten betrifft, sondern in erster Linie um das innere Verhältnis zu Glaube, Heimat und Freiheit.

Auch die Bernauer Gebirgsschützen haben es sich zur Aufgabe gemacht, in diesem Sinne tätig zu werden und somit eine jahrhundertealte Tradition aufrecht zu erhalten. Unser Vereinsleben ist geprägt durch das gesellige Miteinander und das Ausrücken zu verschiedensten Anlässen im Rahmen von weltlichen und kirchlichen Festen.

Wir stellen die Ehrenbegleitung für das Allerheiligste bei der Fronleichnahmsprozession und leisten Paradedienste bei Maiandachten, am Kirchenpatrozinium und am Totensonntag.

Wir nehmen an großen Traditionsfesten teil, wobei das wichtigste der jährliche Patronatstag ist. Dieser findet am ersten Sonntag im Mai statt, zu Ehren unserer Patronin, der Patrona Bavariae, der Mutter Gottes, die unsere Schutzfrau ist. Sie schmückt auch unsere Fahne.

Wir sind dabei beim Bataillonsfest, den Alpenregionsfesten,  Schützenwallfahrten, Leonhardiwallfahrten und bei Kompaniejubiläen im In- und Ausland.

Standort

Bernau ist mit seiner Lage unmittelbar am Chiemseeufer weit über die Region bekannt und wird das ganze Jahr von Urlaubern aus der ganzen Welt besucht. Den besonderen Reiz macht seine Lage zwischen den Chiemgauer Alpen und dem See aus. Die meisten Gäste kommen zum Wandern, Radfahren, Berggehen und für Ausflüge über die Deutsche Alpenstraße in die namhaften deutschen Alpenorte.

Die  einzigartige Lage direkt am Chiemsee und am Fuße der Kampenwand, macht Bernau zu einem  zu einem beliebten Ort für diverse Freizeitaktivitäten. Nur zwei Minuten von der Autobahnausfahrt Felden entfernt, ist man mitten im Erholungspark „Chiemseepark Felden“ mit Schiffsverbindung zur Herreninsel und Fraueninsel.

Bund Bayerischer Gebirgsschützenkompanien

www.gebirgsschuetzen.org/

Gebirgsschützenkompanien
Bataillon Inn-/Chiemgau

Aibling
www.gsk-aibling.de

Aschau
www.gsk-aschau.de

Audorf Oberaudorf
www.audorfer-gebirgsschuetzen.de 

Endorf
http://www.gebirgsschuetzenkompanie-endorf.de

Flintsbach
www.gsk-flintsbach.de

Hofmark-Söllhuben
www.gsk-soellhuben.de

Inzell
www.gsk-inzell.de

Neubeuern
www.gebirgsschuetzen-neubeuern.de

Prien
www.gebirgsschuetzen-prien.de

Raubling
www.gsk-raubling.de 

Reichenhall
www.gsk-reichenhall.de

Reit im Winkl
www.gsk-reitimwinkl.de 

Rosenheim
www.gsk-rosenheim.de

Samerberg

Traunstein
www.gsk-traunstein.de

Wössen-Achental
www.gebirgsschuetzen-woessen-achental.de

Gebirgsschützenkompanien anderer Gaue

Gebirgsschützenkompanie Bayrischzell
www.gsk-bayrischzell.de

Gebirgsschützenkompanie Benediktbeuern-Ried
http://www.ask-benediktbeuern.de

Gebirgsschützenkompanie Elbach-Leitzachtal
www.gsk-elbach-leitzachtal.de

Gebirgsschützenkompanie Garmisch
www.gebirgsschuetzen.de

Gebirgsschützenkompanie Gmund
www.gebirgsschuetzen-gmund.de

Gebirgsschützenkompanie Gotzing
http://www.gsk-gotzinger-trommel.de

Gebirgsschützenkompanie Kochel
www.historische-bauerngruppe-kochel.de

Gebirgsschützenkompanie Miesbach-Parsberg-Wies
www.gsk-miesbach.de

Gebirgsschützenkompanie Murnau
www.gsk-murnau.de

Gebirgsschützenkompanie Ohlstadt
www.gsk-ohlstadt.de

Gebirgsschützenkompanie Schliersee-Agatharied
www.gebirgsschuetzen.com

Gebirgsschützenkompanie Tegernsee
www.gsk-tegernsee.de

Gebirgsschützenkompanie Tölz
www.toelzer-schuetzen.de

Gebirgsschützenkompanie Waakirchen
www.gsk-waakirchen.de

Gebirgsschützenkompanie Wallgau
 www.gsk-wallgau.bplaced.net

Gebirgsschützenkompanie Wolfratshausen
www.gskwor.com

Tiroler Schützen

http://www.tiroler-schuetzen.at

www.schuetzen.com

www.wtsb.it

Gemeinde Bernau

http://de.wikipedia.org/wiki/Bernau am Chiemsee

www.bernau-am-chiemsee.de

Pfarrgemeinde St. Laurentius Bernau

http://www.pwcu.de/pfarrverband/st-laurentius-bernau

Montur

Die farbenfrohen Uniformen der Gebirgsschützen werden Montur genannt. Das Gebirgsschützengewand, die Montur, spielt eine eigene Rolle zwischen Tracht und Uniform. Aus der Geschichte als Bürgerwehr hat sich das Gewand aus ehemaligen bäuerlichen Kleidungsstücken entwickelt. Sie basiert auf der im jeweiligen Heimatort der Kompanie überlieferten ortstypischen Tracht. Die Zeit verfeinerte es um bürgerliche und militärische Attribute. Jede der 47 bayerischen Kompanien hat eine eigene Montur. Gemeinsames Merkmal der Monturen sind die Lederbundhosen, weißblaue Armbinden und Kokarden.

Die Montur der Bernauer Gebirgsschützen baut darum ebenfalls auf das gewachsene, historische Gewand unseres Heimatortes auf. Die Gebirgsschützen leiten sie aus alten Votivtafeln, Gemälden, Schützenscheiben und Beschreibungen ab. Der Zeitraum, in dem die als Vorbild genommenen Trachten getragen worden sind, umfasst die Epoche zwischen Rokoko und Biedermeier.

Die Montur der Bernauer Gebirgsschützen ist folgendermaßen gestaltet:

Montur der Gebirgsschützenkompanie Bernau
Montur der Gebirgsschützenkompanie Bernau

Ein grüner Stopselhut mit Spielhahnfeder, Blumenschmuck, Bayerischer Kokarde, Chiemgauadler und breiter Krempe, umgeben von feinen Schnüren in den Farben Silber (Schützen) oder Silber und Gold (Offiziere). Ein grauer, halblanger Rock mit grünem Stehkragen, grünen Revers sowie grünen Aufschlägen und einer weißblauen Armbinde am linken Oberarm. Dazu eine schwarze, mit grünen Verzierungen ausgenähte Lederhose, mit grauem Hosenträger, der über dem roten Leibstückerl (Weste) getragen wird. Als Verbindung zwischen Leibstückerl und Lederhose dient der Ranzen (Bund), ein durch weiße Stickereien schön verzierter Lederbund. Unter dem Leibstückerl wird ein weißes Trachtenhemd getragen mit schwarzem Fixerl (Krawatte) am Kragen. Die Strümpfe sind aus Wolle und mit grünen Verzierungen ausgestickt. Statt der stark genagelten Bergschuhe tragen die Schützen heute schwarze Haferlschuhe.

Die Bewaffnung, die jeder Gebirgsschütze früher selbst mitzubringen hatte, bestand aus einem Stutzen und einem Säbel. Bei den heutigen Bayerischen Gebirgsschützen ist es üblich, dass die Schützen einen Karabiner und die Offiziere einen Säbel tragen. Hinzu kommt noch ein Messer, das an der rechten Seite der Lederhose getragen wird.

Sepp Innerkofler Standschützenkompanie Wörgl/Tirol

Freundschaftsbesuch bei der Sepp Innerkofler Standschützenkompanie Wörgl

Unsere Fahnenabordnung aus 4 Mann der Hauptmannschaft nahm am 9. November 2014 am Jahrtag und Heldensonntag der Sepp Innerkofler Standschützenkompanie Wörgl in Wörgl teil.
Der Heldensonntag in Österreich entspricht in etwa unserem Volkstrauertag und wird mit Gottesdienst und Festumzug begangen.

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Fahnenabordnung der GSK Bernau

Im Anschluss daran findet die Jahreshaupt-versammlung der Schützenkompanie statt. Wir besuchten Wörgl auf eine Gegeneinladung. Diese  sprach die Schützenkompanie Wörgl aus, als sie uns mit einer Abordnung zu unserem Jahrtag besuchte.
Im Anschluss an unseren Besuch berichtete die Wörgler Zeitung:
Zur Jahreshauptversammlung lud kürzlich die Sepp Innerkofler Standschützenkompanie Wörgl ins Traditionsgasthaus „Alte Post“. Vorher wurde jedoch zu einer Heiligen Messe, zelebriert von Stadtpfarrer Theo Mairhofer, in die Pfarrkirche geladen. Im Anschluss an die Messfeier, an der auch mehrere Traditionsvereine teilnahmen, wurden noch Kränze am Denkmal zu Ehren der Gefallenen von 1809 in Wörgl sowie am Kriegerdenkmal zu Ehren der Gefallenen beider Weltkriege nieder gelegt. Nach dem Abschreiten der Ehrenfront durch Pfarrer Theo Mairhofer und Bgmin. Hedi Wechner wurde die Jahreshauptversammlung von Obmann Manfred Schachner eröffnet. Begrüßen konnte der Obmann zur JHVs Pfarrer Theo Mairhofer, Bgmin. Hedi Wechner und viele andere der Wörgler Prominenz sowie eine Abordnung der Bayer. Gebirgsschützen-Komp. Bernau unter Hptm. Matthias Wicha.
Nach dem umfangreichen Bericht von Obmann Schachner, der aufzeigte, wie aktiv die Wörgler Schützenkompanie bei Festveranstaltungen insb. bei kirchlichen Feiertagen ist, konnte der Obmann vermelden, dass bei den Spendenaktionen zu Allerheiligen für das Schwarze Kreuz nicht weniger als 2.481.- Euro gesammelt werden konnten.
Hauptmann Manfred Mohn bedankte sich in einer kurzen Rede bei seinen Schützenkameraden und ist stolz, dass sich bei Ausrückungen immer viele Kameraden einfinden.
Manfred Schachner bedankte sich bei den Marketenderinnen für ihr Ausrücken mit Blumensträußen.

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Hauptmann der GSK Bernau Matthias Wicha

Im kommenden Jahr wird es nach 20 oder 25 Jahren wieder einen Schützenball am 5. April 2015 in Wörgl geben. (Anmerkung aus Bernau: Dazu ist die GSK Bernau eingeladen.)
Am 4. und 5. Juli wird eine große Gedenkfeier zu Ehren des 100. Todestages von Sepp Innerkofler in Südtirol / Sexten abgehalten, wo es zugleich auch zur Fahnenweihe der neuen Sepp Innerkofler Fahne kommt.
Diese Versammlung endete mit einer Essenseinladung an alle Teilnehmer.
Interessantes Moment am Rande unseres Besuches: Unser Schutzheiliger Laurentius wacht auch über die Schützenkompanie Wörgl, wie Pfarrer Mairhofer mit Genugtuung feststellte.
Wir waren beeindruckt vom Tag mit und bei der Schützenkompanie Wörgl und hoffen auf eine Fortsetzung dieser Freundschaft!


	

Alpenregionsfest 2014

Alpenregionsfest am Sonntag 3. Juni 2014 in Vielgereuth / Südtirol

Heuer ist das 22. Alpenregionsfest des Bundes der Tiroler Schützenkompanien, des Südtiroler Schützenbundes und des Bundes Bayerischer Gebirgsschützenkompanien in Vielgereuth und wird vom Welschtiroler Schützenbunde durchgeführt.

Alpenregionsfest Niederdorf 2014
Alpenregionsfest Niederdorf 2014

Gründung der Alpenregion der Schützen war am 13. April 1975 in Innsbruck, aus Anlass des 25. Jubiläums des Bundes der Tiroler Schützenkompanien. Gründungsmitglieder sind der Landeshauptmann von Südtirol, Dr. Silvius Mannago, der Landeshauptmann von Tirol, Eduard Wallnöfer, der Bayerische Ministerpräsident Dr. h.c. Alfons Goppel und der Bischof von Innsbruck, Dr. Paulus Rusch. Erstes Alpenregionsfest war am 30. Juli 1978 in Mutters / Innsbruck.

Die bisherigen Alpenregionsfeste.

Danach fand es in jährlicher Folge bis 1986 in Bozen, Benediktbeuren, Stams/Tirol, Brixen, Rottach-Egern/Tegernsee, Kitzbühel, Sterzing und Garmisch-Partenkirchen statt. Ab 1986 wurde die Abfolge auf 2 Jahre geändert und war seitdem in Schwaz/Tirol, Bruneck/Südtirol, Gmund/Tegernsee, Matrei/Osttirol, 1996 mit Beitritt von Welschtirol in Mezzocorona/Welschtirol, Meran, Reichenhall,Prutz/Tirol, Trient/Welschtirol, Brixen, Ohlstadt und zuletzt in Fulpmes/Tirol.

Zielsetzung

Für die Zielsetzung des Zustandekommens der Alpenregion sei hier der Artikel 2 der „Satzung für die Alpenregion“ zitiert:

Artikel 2:

Die Grundlagen der Alpenregion der Schützen sind:

a) die gemeinsame Bindung an den christlichen Glauben, nach Herkommen, Sitte und wehrhaftem Brauchtum

b) das gemeinsame Wirken zum Erhalten des heimischen Kultur- und Sprachgutes

c) das gemeinsame Bekenntnis zur Freiheit und Würde des Menschen

d) der gemeinsame Einsatz für das deutsche und ladinische Volkstum in Südtirol.

Vielgereuth – oder Folgeria, wie es auf italienisch heißt – liegt etwa auf der Höhe von Rovereto ca. 15 km Luftlinie links der Autobahn. Rechts der Autobahn beginnt der Gardasee (vom Brenner kommend). Vielgereuth ist ein kleiner Ort mit gut 3000 Einwohnern. Die Schützenkompanie besteht aus ca. 30 aktiven Mitgliedern.

Teilnehmerzahlen

Alpernregionsfest Niederdorf 2014
Alpernregionsfest Niederdorf 2014

Wie auch in der Vergangenheit ist mit der Teilnahme – aller die Alpenregion umfassender Gebiete – von bestimmt 6000 Schützen zu rechnen. Auch die Gebirgsschützenkompanie Bernau nimmt mit einer erweiterten Fahnenabordnung teil. Hier seine die Gebirgsschützen in Bernau nochmals zur Teilnahme aufgerufen um sich baldmöglichst zu melden.

Diese Versammlung der Schützen zur Feldmesse, sowie der anschließende Festzug sind eine gigantische Veranstaltung und eine wunderschöne Kulisse die vor Allem auch die zahlreichen Zuschauer beeindruckt.

Vielgereuth / Niederdorf

Als Ferienort bietet Vielgereuth am Rande des Alpenregionsfestes einige Sehenswürdigkeiten, die es lohnt – falls noch Zeit dazu bleibt – sich anzuschauen. z.B. im nahegelegenen Ort Lusern wird heute noch von rund 1000 Einwohnern eine zimbrische Mundart gesprochen. Das zimbrische von Lusern gehört zur Dialektgruppe des Südbayerischen. Diese Sprache hat sich hier in der jahrhundertelangen Isolation erhalten.

Ward (Guardia) ein kleiner Ort, bekannt durch die „Murales“, die welschtiroler Version der bayerischen Lüftelmalerei.